Reisebericht zur Kultur und Wanderwoche vom 10.09. bis 17.09.2012

mit Unterkunft in Rostock-Warnemünde.

Teilnehmer: Gruppe 1 Teilnehmer: Gruppe 2

Bachem Wolfgang Büttner Bettina

Bachem Marlene Beyer Ruth

Blenk Resi Dzwiza Werner

Baumann Hans Dieter. Dzwiza Gisela

Baumann Henriette Jansen Ursula

Dausacker M.

Floßbach Anne

Hettfleich Karla

Hollmann Ute

Pley Maria

Ramacher Herbert

Schiffer Sofie

Todde Josephine

10.09.2012 „ Wir 18 Frohgelaunte Teilnehmer" trafen uns frühzeitig im Bahnhof Düren zur Fahrt in die Wanderwoche. Die Abfahrt nach Köln war um 6:17 Uhr. In Düren half Werners Tochter ihrem Vater im Rollstuhl mit der eigenen Rampe in den Zug. Bei der Ankunft in Köln war trotz Anmeldung übers Internet für Werner keine Hilfe da. Es dauerte etwas bis das Personal der DB sich rührte. Schade das die Gruppe bis Rostock in getrennten Wagons Reisen musste. In Rostock wartete nicht nur das DB Personal sondern auch der Malteser Hilfsdienst exakt an unserem Wagon um Werner beim Umsteigen zu helfen. Es klappte wunderbar, so dass wir pünktlich in Warnemünde ankamen. Der Weg bis zum Hotel am Alten Strom war nicht weit. Unser vorausgesendetes Gepäck war glücklicherweise auch schon dort. Wir bekamen die Schlüssel und jeder zog sich erst einmal ins Zimmer zurück. Nach kurzer Rast trafen wir uns um uns gemeinsam um über die Promenade am Alten Ufer vorbei bis zum Leuchtturm ( Mole West ) zu wandern und um einen Ersten Blick übers Meer und Strand zu werfen. An der Uferpromenade am Alten Strom fanden wir ein Nettes Lokal zum Abendessen. Später machten wir noch einen Spaziergang zum Neuen Strom und zum Kreuzfahrer Kai, was sehr schön war, besonders für Werner, der seinen neuen Elektrorollstuhl in allen Variationen ausprobierte.

11.09.2012 Aufbruch der Gruppe 1 am Hotel war 9:00 Richtung Bahnhof von wo wir aus mit der S Bahn nach Rostock und weiter einer Regionalbahn mit Ziel Graal Müritz bis nach Rövershagen fuhren. Auf kleinen Pfaden durch ehemaliges Militärgelände kamen wir dann zum Köhlerhof Wiethagen den wir aber auf dieser Tour nicht besichtigten. Nach einer kurzen Rast und dem Verzehr von Sandwisches gingen wir dann in das LSG Rostocker Heide und in das Hütelmoor. Alle Wege dort waren sehr gut zu gehen. Vor Markgrafenheide kamen wir an die Ostsee wo wir dann am Strand vorbei ca. 1,5 km bis zum Ort gingen. Ab Markgrafenheide an der Hohen Düne vorbei bis zur Fähre nach Warnemünde mussten wir den Ostseeradweg der parallel zur Straße, die schnurgerade und nicht enden wollend zu sein schien nehmen. Wir alle waren froh als wir das Hotel sahen. Die Ankunft am Hotel war um 16:20 Uhr Die letzten der 17,5 km hatten uns allen doch zugesetzt. Trotzdem trafen wir uns in kleiner Runde gegen 19:00 Uhr, um uns für den nächsten Tag zu stärken. Das Angebot an Typischer Regionaler Ostseeküche war reichlich und Preiswert Was für ein Tag!

12.09.2012 Aufbruch der Gruppe 1 war wieder um 9:00 Uhr zum Bahnhof und mit der S Bahn nach Rostock zur Stadtbesichtigung. Straßenbahnfahren war nicht geplant Also erkundeten wir Rostock zu Fuß. Bis zur Stadtmitte (Steintor) waren es ca. 1,5 km Auch Heute hatten wir schönes Wetter, was die Stadt mit Ihren Sehenswürdigkeiten noch schöner machte. Leider waren einige Gebäude von Gerüsten verdeckt, was man aber zu keiner Zeit ganz vermeiden kann. Wir Besichtigten das Rathaus, die dreischiffige Basilika St. Maria mit ihrer Astronomischen Uhr aus dem Jahr1472. Über die Kröpeliner Straße gingen wir an der Universität vorbei zum Kröpeliner Tor. Von dort aus begaben wir uns dann Richtung Stadthafen um in der alten Speicherstadt ein Restaurant zu suchen. So richtig Hunger hatten wir doch noch nicht. Also besichtigten wir vorher noch die Petrikirche. Zum Besteigen des Turmes nahmen wir den Aufzug. Die Rundum Aussicht bei diesem schönen Wetter war Traumhaft. Danach sorgten wir als erstes für unser leibliches Wohl. In unmittelbarer Nähe fanden wir ein schönes Lokal wo man aber um 13:45 nicht mit 13 Gästen, die noch zu Mittag Essen wollten gerechnet hatte. Trotzdem wurden wir alle satt. Da alle Pflasterlahm waren gingen wir auf kürzestem Weg zum Stadthafen um von dort mit dem Schiff zurück nach Warnemünde zu Fahren wo wir gegen 16:30 ankamen. Da wir uns auf dem Boot soweit wieder erholt hatten machten einige der Gruppe noch einen Spaziergang an den Strand um sich im Kühlen Wasser die Beine zu Erfrischen. Ankunft am Hotel war gegen 18:40 Uhr

13.09.2012. „Donnerstag" Abmarsch der Gruppe war heute schon um 8:40 Uhr um in Rostock einen besseren und kürzeren Übergang zur Bahn nach Graal Müritz zu bekommen. Der Weg zur Seebrücke und zu unserem Wanderweg führte uns durch ein locker bebautes Villen und Kurviertel. In einer Bäckerei kauften einige aus unserer Gruppe noch etwas Proviant für den langen Rückweg nach Warnemünde. Nachdem wir uns auf der Seebrücke den Wind um die Nase wehen ließen besuchten wir den auf dem Weg liegenden Rhododendrenpark wo aber zu dieser Zeit kein Strauch mehr blühte. Da in den nächsten Stunden keine nennenswerte Besiedlung mehr auf unserem Weg lag, kehrten wir noch in ein Kaffee am Ortsrand von Graal ein um noch etwas zu trinken. Gegen 10:50 machten wir uns auf den Weg. Die ausgesuchten Pfade durch die Schwanberger Heide waren wunderbar zu gehen. Der Pfad verlief in unmittelbarer Nähe zum Strand sodass wir ständig die leichte Brandung hörten. In der nähe von Wiedort verließen wir die Küste und gingen weiter über teilweise Gras und Mooswege durch die Reviere Torfbrücke und Hinrichshagen vorbei am Jäger Brand's Kreuz der von einen Keiler getötet wurde zum Schnatermann. In der dortigen Gaststätte wurde unsere Gruppe nicht gerade freundlich empfangen. Deshalb machten wir uns sofort auf den Weg zum Fähranleger Schnatermann. Mit dem gleichnamigen Raddampfer fuhren wir dann durch den Warnemünder Hafen zurück in den Alten Strom, bis fast vor die Hoteltür. Heute waren es 20 km auf nicht zu harten Wegen bei fast Wolkenlosem Himmel. Ein Teil der Gruppe traf sich später noch zum gemeinsamen Abendessen.

14.09.2012 Aufbruch war heute am Freitag gegen 9:00 Uhr. Unser Weg führte uns über die Uferpromenade am Alten Strom zum Leuchtturm und dem Teepott über die Strandpromenade heraus aus Warnemünde Richtung Wilhelmshöhe. Auch hier fanden wir schöne Pfade zwischen Strand und Buchenwald vor. Im Restaurant Wilhelmshöhe machten wir die erste Pause wo einige der Gruppe einen Kaffee tranken. Von dort gingen wir teilweise am Strand oder durch der „Zauberwald" Richtung Elmenhorst, wo wir Mittagsrast machten. Hier fanden wir einen schönen Rastplatz mit überdachten Sitzgruppen vor. Bisher hatten wir trockenes Wetter, zwar nicht so schön als Gestern. Auch der Himmel war etwas verhangen und nicht so blau wie die letzten Tage. Von Elmenhorst mussten wir den Weg mit den Ostseeradlern teilen, was aber kein Problem war. Unsere Ankunft in Nienhagen war gegen 13:00 Uhr. Die Gruppe außer Dieter und mir ging in ein Kaffee. Wir beiden suchten nach einer Möglichkeit um mit Bus oder Bahn zurück nach Warnemünde zu kommen. Wir fanden die Bushaltestelle etwas außerhalb an der Hauptstraße. Die Rückfahrt nach Warnemünde dauerte ca. 25 Minuten so dass wir gegen 15:30 Uhr im Hotel waren. Heute Wanderten wir 14,5 km.

15.09.2012. Auch heute am Samstag war der Abmarsch der Gruppe um 9:00 Uhr. Zuerst durch die Stadt zur Bushaltestelle und von dort nach Nienhagen. Der Wanderweg durch den Buchen-Geisterwald nach Heiligendamm führte über schmale Pfade oberhalb der Küste vorbei. Von der Seeseite kam heute eine kräftige Brise und wir wurden kräftig durch geweht. Um 13:00 Uhr waren wir dann in Heiligendamm, dem Ort des Gipfeltreffens. Nach einer kurzen Rast bei der alle der Gruppe etwas warmes tranken, machten wir uns auf den Weg nach Kühlungsborn. Der Wanderweg führte über den Strand zu einem Gitterroststeg. Um diesen zu erreichen mussten wir zuerst eine Artistische Einlage über große Felsbrocken machen, wobei Henni u. Karla sich nasse Füße holten. Nachdem wir wieder alle festen Boden unter den Füßen hatten verließen uns die beiden mit nassen Schuhen und kalten Füßen um alleine den Rückweg mit der Bahn nach Warnemünde zu nehmen. Der Rest der Gruppe (11 Personen) machte sich auf den Weg vorbei an Büschen voller Sanddornfrüchte alten Wachtürmen der DDR Volksarmee nach Kühlungsborn. Drei Kilometer vor der Stadt machten wir noch eine Rast an der Wittenbecker Steilküste mit Bier und Sanddornprodukten. Ab Kühlungsborn fuhren wir mit der „Molli", einem Dampfzug bis nach Bad Doberan. Der Zug fuhr wie eine Straßenbahn inmitten der Straße durch die Stadt ins Zentrum. Ab dort fuhren wir wieder mit dem Bus zurück nach Warnemünde. Heute Wanderten wir 15 km

16.09.2012. „Sonntag" Abmarsch der Gruppe zum Bahnhof war 8:40 Uhr. Wie üblich zuerst mit der „S" Bahn nach Rostock und weiter mit der Bahn nach Rövershagen. Als erstes besuchten wir bei schönem Wetter den Museums Forst und Köhlerhof in Wiethagen. Nach zwei Stunden Besichtigung mit Führung machten wir uns auf Romantischen Wegen zurück durch die Rostocker Heide vorbei an Wallensteins Lager bis nach Marktgrafenheide, wo wir den Raddampfer bis nach Warnemünde nahmen. Der letzte Wandertag wurde durch den Museumsbesuch doch etwas länger als geplant. Die Wanderung Heute war 15,6 km lang.

Für den Abschluss der Wanderwoche hatte ich einen Tisch in einem schönen Restaurant auf der anderen Seite des Alten Stroms reserviert wo wir uns alle um 19:00 Uhr zum geselligen Abschluss der Reise trafen. Auch in diesem Gasthaus gab es nichts zu beanstanden. Für jeden Geschmack gab es etwas auf der Speisekarte. Das Preis/Leistungsverhältnis war sehr gut.

17.09.2012. Letzter Tag und Abreisetag. Da die Abfahrt erst um 12:37 in Warnemünde war hatten wir noch etwas Zeit um ein letztes mal die Stadt zu erkunden, ein paar Einkäufe zu machen und uns noch einmal am Strand den Wind um die Nase wehen zu lassen. Die Rückfahrt verlief auch für unseren Rollstuhlfahrer Werner dank den Hilfsbereiten Mitarbeitern der Deutschen Bahn ohne Probleme. Gegen 20:38 Uhr trafen wir nach dreimaligem Umsteigen wieder wohlbehalten in Düren ein. Rückblickend zusammengefasst war es ein gelungener Wanderurlaub.

,, Frisch auf,, Wolfgang Bachem