Reisebericht über die Wanderwoche des Eifelvereins OG Düren nach Wernigerode (Harz) vom 16.09. bis zum 23.09.2013

16.09.13

1. Tag) Um 8 Uhr war Abfahrt des Eifelvereins OG Düren mit 32 Frohgelaunten Wanderern/innen unter der Leitung unseres Wanderführers Wolfgang Bachem von Düren Annakirmesplatz mit einem Reisebus der Firma Breuer nach Wernigerode. Unterwegs war schon erstes Kennen lernen der bunt zusammen gewürfelten Wandertruppe angesagt.

Die Fahrt verlief trotz nicht gutem Wetter ruhig und ohne Staus. Gut gelaunt bei Sonnenschein und voller Erwartung kamen wir um 15. Uhr in Wernigerode am Berghotel an. Unser Fahrer Arno Kaiser musste alle Fahrkünste anwenden, um in die Nähe des Hotels welches auf einer Anhöhe liegt zu kommen. Die Einfahrt war trotz gegenteiliger Auskunft für Busse in dieser Größe nicht geeignet. Die Gruppe wurde nicht im Hotel sondern in sog. Nebenhäusern untergebracht. Nur Karla kam in den Genuss im Haupthaus zu verbleiben. Sie hatte eine ungehinderte Sicht auf die Stadt und das Schloss. Unser Fahrer und Ruth wurden in eine Villa etwas unterhalb des Hotels untergebracht, was zur Folge hatte das die beiden jeden Morgen vor dem Frühstück schon einen Marsch Bergauf machen mussten. Sie nahmen es mit viel Humor. Nach dem Bezug der Zimmer gingen wir gemeinsam herunter in die Stadtmitte zur ersten Erkundung. Später trafen wir uns im Ratskeller zum gemeinsamen Abendessen. Dieses war hervorragend. Den Abend beendeten wir an der Hotelbar.

17.09.13

2. Tag) Nach einem ausgiebigen guten Frühstück ging die gesamte Gruppe herunter nach Wernigerode zum Bf. Westerntor. An diesem auch wettermäßig herrlichen Dienstag ging die Fahrt zunächst mit der Schmalspurbahn auf den Brocken Der Zug war gut besetzt .In den Kurven und Spitzkehren kamen die Fotografen zu wunderschönen Dampflokaufnahmen. Auf den Plattformen zwischen den Wagons wurde man vom Dampf und Rauch eingenebelt. In 700 Metern Höhe waren wir in den Wolken und mit der schönen Sicht in den Harz war es vorbei. Oben auf 1140 Metern angekommen erwarteten uns ein starker Wind bei gerade mal drei Grad Plus. Es war sehr dunstig und eine freie Sicht unmöglich. Einige der Gruppe wollten sofort wieder herunter fahren, blieben aber doch noch um etwas zu essen. Wir aßen in einem kantinenähnlichem rustikalen Lokal zu Mittag. Als wir ca. 1 Stunde später nach draußen kamen waren die Wolken durch den Starkwind vertrieben worden so dass wir Wernigerode in der Sonne bewundern konnten. Die „große Gruppe" ging den Weg durch das Eckerloch hinunter nach Schirke. Die „kleine Gruppe„ wollte einige Besichtigungen machen, um dann mit der Brockenbahn abwärts zu fahren. Zwei ältere Wanderinnen ( 82J u. 86J) schlossen sich unserer Gruppe an, was sehr beschwerlich für Beide, sowie für die Gruppe war. Beide benötigten ständig Hilfe, so dass wir den geplanten Zug von Schirke abwärts nicht mehr erreichen konnten. Unser Wanderführer kontaktierte den Busfahrer der uns dann alle in Schirke abholte. Die Abfahrt dort war gegen 17.Uhr. Die am Abend geplante „Brunstwanderung" in ST. Andreasberg viel wegen der Verspätung aus. Das Abendessen war wieder im Ratskeller von Wernigerode. Auch heute beendeten wir den herrlichen Tag in kleiner Runde in der Hotelbar.

18.09.13,

3. Tag) Ab 7,30 Uhr war Frühstück. Im Anschluss fuhren wir, 18. Mitstreiter der „großen Gruppe" mit unserem Reisebus nach Ilsenburg, um auf dem Borkenkäferweg den Nationalpark Harz unterhalb des Brocken zu erwandern. Wir fanden eine abwechslungsreiche Vegetation vor. Lärchen, Birken, Eichen und Buchen säumten den Weg. . Leider sahen wir auch heute unterhalb des Brocken ein katastrophales und erschreckendes Baumsterben welches durch viele schädliche Einflüsse während 50 Jahren russischem Sperrgebiet, Dampflokbetrieb, Boden- und Luftverunreinigung usw. entstanden ist. Zurück ging es am Ufer der Ilse auf einem wunderschönen Weg ins Tal. Der Bus brachte uns nach Wernigerode zurück, wo einige den Bus zum Hotel nutzten. Die verbleibenden Wanderfreunde besuchten ein schönes Kaffee und ließen sich den Kuchen schmecken. Für den heutigen Abend hatten wir im Hotel ein Büffet bestellt. Die Zufriedenheit hielt sich in Grenzen, so dass wir es bei diesem Versuch dort zu Essen beließen. Die „kleine Gruppe" ging gegen 10. Uhr zum Markt wo sie um 11. Uhr mit der Schlossbahn zu diesen fuhren. An einer Führung nahmen sie nicht teil. Es gefiel der ganzen Gruppe (Ruth, Gertrud, Franz, Heinz, Henni, Dorothe, Waltraud, Martin, Doris und Karla) sehr gut.

19.09.13

4.Tag) Schon - Heute bekam ein Teil unserer Gruppe die Kurkarten die zur kostenlosen Beförderung mit den Öffentlichen Bussen berechtigten. Gemeinsam fuhren beide Gruppen um 9 Uhr nach Thale "Dort wo die Hexen tanzen" wollten wir hin. Die „große Gruppe" ging über einen steilen Anstieg zum Walpurgistheater. Dort angekommen machten wir zuerst mal eine Pause. Zum 451 Meter hohen Hexentanzplatz mit seinen Souvenirläden und Imbissbuden war nicht mehr weit. Hier trafen wir auf Elvira und Lea, die uns ab da wieder begleiteten. Über schmale Pfade gingen wir zum "Prinzenblick" wo wir mit einer traumhaften Sicht in das Bodetal entschädigt wurden. Von dort ging ein sehr steiler Abstieg zur Jungfernbrücke über die Bode. Der Rückweg verlief an der schönen Bode entlang nach Thale zum Bus.

Die „kleine Gruppe" Ruth, Gertrud, Franz, Heinz, Henni, Elvira mit Lea, Martin, Doris, Else, Bärbel, Paul, Karla mit Goliath benutzte die nicht in der Harzcart aufgeführte Kabinenbahn zum Hexentanzplatz und genoss die tolle Aussicht ins Bodetal. Anschließend nahmen sie die Seilbahn zur Rosstrappe, wo sie ein wunderbares Restaurant vorfanden und die Spezialität „Brotsuppe" probierten. Den Fußweg zurück nach Thale gingen nur Doris, Martin, Bärbel und Paul. Zurück in Wernigerode war gemütliches Kaffeetrinken angesagt. Nach einem Stadtbummel fanden wir alle im Kartoffelhaus Platz zum Abendessen, was sehr gut war. Der „Harte Kern" beschloss den Abend an der Hotelbar.

20.09.13

5.Tag) Nach dem Frühstück fuhren alle gemeinsam nach Quedlingburg, wo uns schon der Stadtführer H. Schade erwartete. Er führte uns mit vielen Informationen und kurzweiligen Erzählungen durch die Stadt .Er gab uns Tipps für gute Restaurants und verabschiedete sich nach 2 Std. Wir machten erst mal Mittagspause, nicht nur das wir Hunger hatten sondern auch um alle Infos zu verarbeiten. Die Stadt als Weltkulturerbe ist sehr urig mit seinen alten Fachwerkhäusern, Denkmalen und den engen und gemütlichen Gassen. Um 14.30 Uhr war Abfahrt nach Halberstadt. Diese wurde durch Karl den Großen 804 zum Missionsstützpunkt und Bischofssitz. Die Altstadt dort war völlig anders. Große Teile wurden im 2. Weltkrieg zerstört und den Rest besorgte das DDR Regime. Breite Straßen, wenige Fachwerkhäuser, aber eine sehr schöne Bibliothek wurde von einigen der Gruppe besucht. Der Dom und seine Schatzkammer machte alle sprachlos vor Staunen. Es wurden dort Gebrauchsgegenstände, Reliquiengefäße und Bischofskleider aus dem 11 -12. Jahrhundert ausgestellt. Viele Becher, Teller u.s.w. waren vergoldet, aus Elfenbein sowie mit Edelsteinen verziert. Das Abendessen nahmen wir im Rolandseck Halberstadt ein. Der Bus brachte uns satt und müde ins Hotel nach Wernigerode.

21.09.13

6. Tag) freier Tag für Arno.

Das Frühstück war auch heute wieder ausgiebig. Abmarsch am Hotel war um 9.00 Uhr zum Westerntor. 9.45Uhr fuhren 14 Wanderfreunde der „großen Gruppe" mit dem Nahverkehrsbus zum Stadtteil Hasseröde. Unser Weg führte uns heute über gute Kieswege zum Haltepunkt Steinerne Renne. Der Aufstieg zur Mönchsbuche war etwas schweißtreibend. An der dortigen Hütte machten eine Rast von 15 Minuten. Die letzten Kilometer bis zum Restaurant Steinerne Renne, wo wir unsere Mittagspause machten verliefen auf fast gleicher Höhe. Das Lokal war überfüllt und Personell unterbesetzt, was längere Wartezeit bedeutete. Von der Einkehr gingen wir über die Brücke der Holtemme mit ihrem Wasserfall zum Aussichtspunkt „Ottofels" den einige der Gruppe über steile Treppen und Leitern bezwangen und mit einer Traumhaften Aussicht auf den Brocken und auf Wernigerode belohnt wurden. Der Rückweg zum heutigen Startpunkt Hasserode verlief teilweise entlang der Brockenbahn vorbei am Lossendenkmal. Heute waren es mal wieder 18 Kilometer. Heute am Samstag suchte sich jeder selbst ein Lokal zum Abendessen.

Die „kleine Gruppe" ging um 10Uhr zum Markt nach Wernigerode. Dort nahmen sie den Erlebnisbus ( € 5) zum Bürgerpark, ein sehr schöner Miniaturpark mit klarer Sicht auf den Miniatur-Brocken. Danach mit dem Erlebnisbus weiter zum Baumkuchen - Museum, wo man zuschauen konnte wie so ein Baumkuchen entsteht. Anschließend gab es Kaffee und ein Stück Baumkuchen was allen sehr mundete. Gegen 17 Uhr fuhren sie mit dem Erlebnisbus zurück bis zum Markt und weiter zum Angerparkplatz, wo sie ein ganz kleines Lokal fanden. Nostalgie pur zum Abendessen. Teilnehmer : Ruth, Gertrud, Franz u. Heinz.

22.09.13

7. Tag) Beide Gruppen fuhren gemeinsam um 9 Uhr in Wernigerode ab. Die „große Gruppe" verließ den Bus am Ortseingang von Ilsenburg um eine letzte schöne Wanderung zu erleben. Zuerst führte uns der Weg steil bergan über weiche Waldwege, Geröll und Altholz. Unser Wanderführer meint es heute ganz besonders gut mit uns. Es war echt eine Herausforderung, da überall Rinnsale den Weg querten. Die erste wohlverdiente Pause war auf einem Holzplatz. Dort saßen wir auf geschälten Stämmen in der Sonne und erholten uns von dem steilen schweißtreibendem Anstieg. Unsere letzte Mittagspause im Harz machten wir im Waldgasthaus Plessenburg, wo es leckere Kleinigkeiten zu Essen gab. Auch heute waren drei auf der Wanderkarte vermerkte Wege zugewachsen und ein Wanderweg von Bauern durch einen Weidezaun versperrt. Nach 6 Stunden endete die heutige Wanderung punktgenau am Berghotel.

Die kleine Gruppe fuhr am Morgen weiter nach Goslar wo sie die Stadt besichtigten, die Kaiserpfalz, das Zentrum und den Markt. Ab dort mit der Bimmelbahn eine Rundfahrt €4, dann um 12 Uhr zurück zum Marktplatz. Dort gab es ein Glockenspiel zum Thema „Bergbau". Nach dem Essen, in einer urigen Bierkneipe der „Butterhanne" sehr schön... wollten sie zum Bergbaumuseum, entschieden dann anders, denn der Weg war zu weit und die Führung 2 - 3,5 Std. auch zu lang. Gemeinsam gingen sie zum Bus und trafen auf ihren Fahrer der über die 45 Min. frühere Erscheinung sehr erfreut war. Teilnehmer waren: Ruth, Gertrud, Franz, Heinz, Mechthild, Sofie, Margot, Elke und Henni. Den Abend beschlossen wir gemeinsam im Kartoffelhaus. Schade, dass drei von unseren Wanderfreundinnen nicht daran teilnehmen konnten. ( Karla hatte Migräne, Elsa und Margot müde.)

Die Wandergruppe dankte unserem Wanderführer Wolfgang Bachem mit einem großen Präsentkorb voller Leckereien aus dem Harz. Dieser war völlig überrascht und sehr erfreut. Unserem Bus - Begleiter Arno wurde auch gedankt. Er freute sich sehr über einen schönen Brief mit „Inhalt" und lobte uns als seine „Beste" Busgruppe. Die Reise hat auch ihm gefallen. Er freut sich darauf uns nochmals zu begleiten.

,, Frisch auf,, Wolfgang Bachem

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